Kursübersicht Soziale Betreuung und Hauswirtschaft

Regelmäßige Fortbildungen im Bereich der sozialen Betreuung sind nicht nur sinnvoll und wünschenswert, sondern auch vom Gesetzgeber vorgegeben.

Diesbezüglich bieten wir für das Jahr 2018 einen Workshop, welcher die 16 geforderten Pflichtfortbildungsstunden umfasst, an. Ein zweiter Workshop, in welchem die Kreativität der Betreuungskräfte im Vordergrund steht, ist ebenfalls Anrechnungsfähig.

Darüber hinaus können Sie sich interdisziplinär in den Bereichen Aktivierungs-Kreativität, Förderung der Grob- und Feinmotorik (Ergotherapie) und Kommunikation weiterbilden. Das Wohlbefinden unserer Bewohner und Klienten, ist unser primäres Ziel. Darum erachten wir es als zwingend erforderlich abwechslungsreiche Aktivitäten und Beschäftigungs­möglichkeiten anzubieten. Sollten Sie über das Angebot hinausgehende Themenwünsche haben, sprechen Sie uns an!

SW 38-2018 Zweitägige Auffrischungsqualifizierung für zusätzliche Betreuungskräfte nach § 43 b SGB XI

Dozentin: Annett Härting-Genzel
16 Unterrichtseinheiten

Termin:    08.11. und 09.11.2018, jeweils von 08:00 bis 15:00 Uhr

                 20.11. und 27.11.2018, jeweils von 08:00 bis 15:00 Uhr

Kosten:     je 2 x 80,00 € = 160,00 € (2 Tage)

Inhalte:

Teil I:

  • Ihre Praxisreflexion – alle sitzen in einem Boot – Diskurs und Austausch zur Berufspraxis

Teil II:

  • Biografiearbeit – „Der macht doch sowieso nicht mit!“ Motivation erkennen, aufnehmen, akzeptieren
  • Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen – Biografie und Rahmenbedingungen als Schlüssel zur Beteiligung
  • Sinn von Biografiearbeit und Herangehensweisen in Zusammenarbeit mit Angehörigen
  • Die eigene Spurensuche biografischer Vorlieben, Gewohnheiten und Abneigungen

Teil III:

  • Angehörige begleiten, verstehen und einbeziehen
  • Situation der Angehörigen in der Pflege – verschiedene Verhaltensweisen verstehen
  • Umgang – Aspekte der Beziehungsdynamik
  • Hilfreiche Kommunikationstechniken
  • Aktives Zuhören
  • Umgang mit Beschwerden
  • Spezielle Angebote für und mit Angehörigen aufbauen

In zwei Tagen erhalten Sie eine Kombination aus fachlichen Themen und Reflexionsangeboten. Dies ermöglicht Ihnen, Ihr vorhandenes Wissen zu vertiefen und neue Impulse zu erhalten. Mit der Teilnahme an den Fortbildungen erbringen Sie den Nachweis für Ihre Fortbildungspflicht als zusätzliche Betreuungskraft nach § 53 c SGB XI im Umfang von 16 Unterrichtsstunden.

SW 39-2018 Erstellen von Nesteldecken

Dozentin: Madeleine Dornhofer
8 Unterrichtseinheiten

Termin:    11.09.2018, 10:00 bis 15:00 Uhr

Kosten:     50,00 €

Nesteldecken sind sogenannte „Fühldecken“ mit verschiedenen Elementen zur Beschäftigung der Finger bzw. zur Förderung der Grob- und Feinmotorik. In diesen Decken werden unterschiedliche Stoff-Felder vernäht und mit Elementen zur Anregung und Aktivierung des Tastsinns ergänzt.

Die einzelnen Stoff-Felder bestehen aus diversen Materialien mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen (Plüsch, Leder, Wolle, Seide …).

Auf den einzelnen Stoffelementen können bei Bedarf unterschiedliche Applikationen (Knöpfe, Reißverschlüsse, Kordeln, Schnallen), die zur weiteren Beschäftigung anregen, aufgebracht werden und dienen dem Erhalt der Fingerfertigkeit. Besonders für Menschen mit demenziellen Erkrankungen eignen sich diese Nesteldecken besonders gut; diese Decken lenken das Nesteln von der eigenen Kleidung hin zu diesen speziell dafür entwickelten Decken.

Die farbenfrohe Nesteldecke erweckt bei den Erkrankten Interesse und Aufmerksamkeit; die sensorische und haptische Wahrnehmung wird gezielt aktiviert und gefördert.

Zu diesem Workshop können sehr gern eigene Materialien, Stoffe und Applikationen mitgebracht werden. Jeder Teilnehmer fertigt individuell seine eigene Nesteldecke und kann diese dann in seinen Arbeitsalltag integrieren.

SW 40-2018 Methoden der Biografiearbeit

Dozentin: Madeleine Dornhofer
6 Unterrichtseinheiten

Termin:    17.09.2018, 10:00 bis 15:00 Uhr

Kosten:     50,00 €

Inhalte:

  • Methoden der Biografiearbeit – biografische Anamnese
  • Biografisches Arbeiten in ambulanter und stationärer Pflege
  • Bedeutung der Lebensgeschichte für die Gegenwart
  • Praktische Umsetzung und kreative Gestaltung zum Erhalt von Erinnerungen und biografischem Wissen

Die Voraussetzung für das Interesse an individueller Biografiearbeit ist der seit den 60er Jahren gestiegene Individualisierungsprozess; ein ganz persönliches Schicksal, untrennbar verbunden mit Geschichte und Sozialisationsprozessen, zu erzählen, Gefühle und Erlebnisse, Freude und Trauer zu beschreiben und zu verarbeiten ist das Ziel von professioneller Biografiearbeit.

Biografiearbeit setzt in der Gegenwart an und sucht nach Zusammenhängen in der Vergangenheit. Voraussetzung für gute Biografiearbeit ist höchste Sensibilität und Empathie für die Lebensgeschichte des älteren Menschen, für seine (teils selektive oder verzerrte) Erinnerung und Interpretation vergangener Erlebnisse. In diesem Seminar werden verschiedene Methoden vorgestellt, um einen Zugang zur Lebensgeschichte des Bewohners oder Klienten zu bekommen.

SW 41-2018 Basale Stimulation® – Anregung der Sinne

Dozentin: Madeleine Dornhofer
6 Unterrichtseinheiten

Termin:    03.09.2018; 10:00 bis 15:00 Uhr

Kosten:    50,00 €

Inhalte:

  • Theorie und Konzept der Basalen Stimulation®
  • Praktische Umsetzungsmöglichkeiten
  • Anregungs- und Förderbereiche
  • Bedeutung

Als therapeutisches und pflegerisches Konzept, welches von Prof. A. Fröhlich entwickelt wurde, unterstützt die Basale Stimulation® die Wahrnehmung von meist schwer oder mehrfach beeinträchtigten Menschen. Es gilt ganzheitlich die Sinne der Patienten zu stimulieren und somit in Kommunikation und Beziehung zu ihnen zu treten um Kontakt zur sozialen und materiellen Umwelt aufzubauen. In diesem Seminar werden Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten dieser auditiven, haptischen, taktilen, visuellen und olfaktorischen Anregungsmöglichkeiten und die Umsetzung in den Pflegalltag erörtert und vorgestellt.

SW 42-2018 Musik und Bewegung in der Arbeit mit Menschen im Alter und mit Demenz

Dozent: Frank Truckenbrodt
8 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Wege zum besseren Verständnis der Gefühlslage und der Bedürfnisse alter, verwirrter Menschen
  • Mobilisierung von Fähigkeiten, Stärkung des Selbstwertgefühls und der Lebensfreude
  • Erleichterung des Pflege- und Betreuungsalltages
  • Gemeinsames Singen und Musizieren
  • Situationsgerechte Tänze und Bewegung entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten und Erfordernisse
  • Hören von Musik und Entspannungstechniken

Dieses Seminar will durch viele praktische Anregungen zu bewusstem Einsatz von Musik, Bewegung und anderen künstlerisch-kreativen Mitteln im Pflegealltag mit alten und verwirrten Menschen befähigen.

Alte Menschen tragen in sich den großen Schatz von Erlebnissen und Erfahrungen eines langen Lebens, können diesen aber oft nicht mehr mit klarem Verstand überschauen und zum Ausdruck bringen. Nachlassende körperliche Fähigkeiten und Desorientierung führen zu Ängsten, Depressionen und Isolation für die Betroffenen. Umgang und Pflege gestalten sich für professionelle Betreuer und Familienmitglieder oft sehr schwierig und leidvoll.

Die Beschäftigung mit Musik in ganz verschiedenen Formen kann hier eine gute Hilfe sein. Sie ermöglicht bewusstes sorgfältiges Umgehen mit dem Schatz der Erinnerungen und zugleich Besinnung auf die Möglichkeiten in der Gegenwart.

SW 43-2018 Gedächtnistraining – Spielerische Herausforderung

Dozentin: Evelyn Kallmeyer
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Konzept Gedächtnistraining
  • Methodik und Aufbau
  • Voraussetzung für ein erfolgreiches Gedächtnistraining in der Gruppe
  • Kognitive Bedeutung
  • Umsetzungsideen und -anregungen

Das Gedächtnistraining lässt sich in Gruppen- und Einzelarbeit spielerisch in den Pflegealltag integrieren. Lernen Sie in diesem Seminar wie Sie durch kurze Impulse die geistige Beweglichkeit, die Wahrnehmung der Umwelt und das logische Denken fördern und anregen können.

SW 44-2018 Spiele für demenziell veränderte und alte Menschen

Dozentin: Evelyn Kallmeyer
4 Unterrichtseinheiten

Termin:    29.08.2018, 10:00 bis 14:00 Uhr

Kosten:    40,00 €

Inhalte:

  • Die Bedeutung des Spiels
  • Merkmale von Seniorenspielen
  • Spieleklassiker
  • Neue Spielideen mit speziellen Förderbereichen - Wahrnehmungsspiele, Bewegungsspiele, Konzentrationsspiele, Zahlenspiele …

Bekannte Spiele aus der frühen Kindheit und Jugend stärken das Selbstwertgefühl und fördern die Konzentrationsfähigkeit. In diesem Seminar werden bekannte und neue Spiele vorgestellt, die sich ohne großen Aufwand in den Beschäftigungsalltag integrieren lassen.

SW 45-2018 Märchen in der Altenarbeit – Vertrautes weckt Erinnerung

Dozent: Frank Truckenbrodt
6 Unterrichtseinheiten

Werden Märchen erzählt oder gelesen, entsteht für viele ein behaglicher Raum von Geborgenheit, Wärme und schönen Erinnerungen. Hier haben auch Spannung, Grusel und Ängste ihren Platz. Doch das Gute wird gewinnen, Hoffnungen gehen in Erfüllung und Mühen werden belohnt. 

Märchen sind symbolhafte Geschichten. Sie greifen Lebensfragen und Konflikte auf und weisen Wege zu deren Bewältigung, in denen sich Menschen wiederfinden können.

Für viele, der jetzt alten Menschen haben Märchen eine Rolle in ihrer Lebensgeschichte, meist natürlich in der Kindheit, gespielt. Märchenarbeit berührt daher oft sehr alte, noch vorhandene Erinnerungsschichten. So kann gute Märchenarbeit auch bei fortschreitender Demenz dem Verlust der individuellen Persönlichkeit entgegenwirken und ein echtes Stück Trost und Hilfe spenden.

Das Seminar möchte zu einer Entdeckungsreise in die bunt schillernde, geheimnisvolle Welt der Märchen einladen. Es wird ein Einblick in die tiefenpsychologische Deutung von Märchen gegeben, aber auch Humor und die kindliche Freude an diesen Geschichten sollen ihren Platz haben. Der zweite Teil des Tages wird dem konkreten methodischen Aufbereiten der Texte für die Arbeit mit alten Menschen dienen.

SW 46-2018 Malen und künstlerisches Gestalten und die Bedeutung von Farben

Dozent: Frank Truckenbrodt
8 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Altersgerechte Techniken für Malen, Zeichnen und künstlerisches Gestalten
  • Musik als Bereicherung der kreativen Tätigkeit
  • Methoden zur Arbeit mit Wirkung und Symbolkraft von Farben
  • Gemeinsames Hören von Musik
  • Stressabbau und Entspannung für Gepflegte und Pflegende gleichermaßen
  • Mobilisierung von Fähigkeiten, Stärkung des Selbstwertgefühls und der Lebensfreude
  • Möglichkeiten zur Bewältigung von Konflikten aus der Gegenwart und der Vergangenheit
  • Erleichterung des Pflege- und Betreuungsalltages

Das Spiel mit Farben, Material und Musik bringt Leichtigkeit und Freude in den Alltag. Wo es auf Grund schwindender Kräfte und Fähigkeiten schwieriger wird, innere Stabilität zu bewahren und in gutem Kontakt zu anderen zu sein, ist es besonders wichtig, einfallsreich nach Möglichkeiten für Selbstausdruck und Lebensfreude in der Gemeinschaft zu suchen. 

Kreativ-therapeutische Ansätze in Verbindung mit einer validierenden Grundhaltung eignen sich hervorragend, eine auf Beziehung angelegte Altenarbeit entscheidend zu bereichern und zu stabilisieren. Zufriedenheit und Ausgeglichenheit wachsen, herausforderndes Verhalten wird weniger, der Einsatz von Psychopharmaka kann deutlich verringert werden. Nicht zuletzt gestaltet sich auch für die Pflegekräfte die Arbeit erfüllter und weniger belastend, wenn es gelingt, den Blick nicht nur auf Defizite und Probleme im Alter, sondern auch auf Möglichkeiten und Chancen zu lenken. Das Seminar möchte Wege aufzeigen, wie trotz großer Belastung und permanenter Zeitknappheit Muße, Kreativität und Lebensfreude zum festen Bestandteil der Arbeit mit alten Menschen werden können.

SW 47-2018 Aktivierungsideen und Beschäftigungsmöglichkeiten für Männer

Dozentin: Annett Härting-Genzel
8 Unterrichtseinheiten

Termin:   30.05.2018, 09:00 bis 14:00 Uhr

Kosten:    50,00 €

Inhalte:

  • Aufbau von Stundenkonzepten
  • Erfahrungsaustausch und Anregungen
  • Bedeutung von Geschlechterrollen
  • Aktivitäten die das männliche Wohlbefinden fördern
  • Praktische Anregungen/Aktivierungskisten zu typisch männlichen Themen (Werkzeug, Sport, Verkehr …)

Im Bereich der institutionalisierten Pflege herrscht Einigkeit über die enorme Bedeutung sinnvoller Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit demenziellen Veränderungen. Die derzeit noch starke zahlenmäßige Überlegenheit der weiblichen Bewohner veranlasst Betreuungskräfte vermehrt Aktivierungen für Frauen mit typisch weiblichen Themen anzubieten. In diesem Seminar geht es aber speziell um die Interessen der männlichen Bewohner, wie können Sie in die Aktivierungsrunden einbezogen werden? Durch welche typisch männlichen Themen gelingt es, das Selbstwertgefühl und die Individualität zu fördern?

SW 48-2018 Motogeragogik – Psychomotorische Aktivierung

Dozentin: Madeleine Dornhofer
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Spezielle Angebote der psychomotorischen Entwicklungsbegleitung
  • Kleine Spiele
  • Elemente des Seniorensportes
  • Formen des Darstellenden Spiels
  • Basiselemente funktionaler Gymnastik
  • Improvisation
  • Ausdruckstanz
  • Ausdauertraining
  • Entspannung

Motogeragogik bedeutet u. a. Persönlichkeitsbildung und Persönlichkeitsförderung durch Bewegung im Alter; das Ziel ist eine stabile und harmonische Entwicklung der Persönlichkeit. Motogeragogische Angebote fördern den Erhalt, den Wiedererwerb und die Weiterentwicklung der körperlichen, materiellen und sozialen Kompetenzen, um den alten Menschen in der Bewältigung seiner Lebensthemen zu unterstützen.

Kurz: Motogeragogik umfasst alle Inhaltsbereiche, um freudebringende Bewegungsarbeit und vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen. In diesem sehr praxisnahen Seminar werden verschiedene Bewegungsund Aktivierungsangebote mit ganzheitlicher Wirkung vorgestellt.

SW 49-2018 Aktivierung im Jahreskreis

Dozentin: Madeleine Dornhofer
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Konzept und Ziel
  • Durchführung – Material, Vorbereitung, Handlungsablauf
  • Reflexion
  • Weiterführende Ideen und Anregungen für den Praxisalltag

Den Jahreskreis bewusst erleben und wahrnehmen: einen Bezug zum Jahr, Monat und Tag bewahren und die jahreszeitlichen Veränderungen erkennen, benennen und mit den zugehörigen Ritualen und Bräuchen in Verbindung setzen ist das Ziel dieser Aktivierungsmöglichkeit. Diese Form der ganzheitlichen Förderung des Wortschatzes, der Erinnerungsfähigkeit und der sozialen Interaktion dient dem Erhalt des Ichs und der sozialen Einbindung.

SW 50-2018 Fachgerechte Dokumentation zusätzlicher Betreuungsleistungen

Dozentin: Manuela Huttasch
4 Unterrichtseinheiten

Termin:    06.09.2018, 09:00 bis 14:00 Uhr

Kosten:      50,00 €

Inhalte:

  • Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung – Transparenzkriterien und Umsetzung
  • Differenzierung der Dokumentationsleistung Individual- und Gruppenbetreuung
  • Die neun Kriterien der Alltagsgestaltung
  • Formulierungshilfen für die passive und aktive Teilnahme
  • Gesetzliche Grundlagen § 53 c SGB XI
  • Fallbeispiele

„Im Rahmen der Pflegedokumentation werden die individuellen Leistungen der Betreuung und Aktivierung nachvollziehbar geplant und dargestellt. Dies gilt auch für die Teilnahme an Gruppenangeboten. Abweichungen von diesen geplanten Maßnahmen, wie z. B. die Nichtteilnahme oder die Ablehnung des Angebots sowie auch positive Erkenntnisse im Zusammenhang mit diesem Betreuungsangebot sind zu dokumentieren und bei der Evaluation zu berücksichtigen.“ (www.ein-step.de)

SW 51-2018 Snoezelen für immobile (bettlägerige) Menschen

Dozent: Dozententeam der Seniorenwerk Akademie
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Definition und Grundprinzipien
  • Ziele des Snoezelens
  • Symptome des psychischen Hospitalismus
  • Reizwirkung
  • Bedeutung
  • Anregungen und Umsetzungsmöglichkeiten

Snoezelen ist ein spezielles Verfahren mit dem Ziel die Sinneswahrnehmungen von schwer oder schwerst beeinträchtigten Menschen anzuregen und zu fördern. In der Pflegepraxis besteht die Möglichkeit, einen Snoezelenraum oder wenn nicht vorhanden einen Snoezelenwagen zu nutzen. In diesem Seminar werden Ihnen Möglichkeiten des Einsatzes von Elementen des Snoezelens vorgestellt.

SW 52-2018 Kunstangebot für Menschen mit Demenz – Projekt mit Britta Meyer

Dozentin: Britta Meyer
2 Unterrichtseinheiten (plus ca. 2 UE Reflexion)

„In Pflegeeinrichtungen gebe ich Menschen mit Demenz die Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen. Durch Anreize der Sinne und Aktivierung der Erinnerungen werden die Teilnehmer entsprechend ihrem Stadium der Demenz gefördert. Es besteht die Möglichkeit, auf kreative Weise Neues zu erfahren und auszuprobieren. Durch individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und sinnstiftende Beschäftigung erfahren die Teilnehmer eine höhere Wertschätzung ihrer Fähigkeiten. Da die Sprache mit fortschreitendem Stadium der Demenz oft eingeschränkt ist, bietet die Kunstgruppe den Teilnehmern die Möglichkeit, sich auf kreative Weise auszudrücken und ihre Gedanken und Gefühle nonverbal zu kommunizieren. Der Austausch mit anderen Menschen und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft wirken sich positiv aus.“

In diesem Projekt wird unsere Dozentin Frau Meyer direkt in Ihre Einrichtung kommen, und gemeinsam mit dem Personal der sozialen Betreuung eine Aktivierung zum Thema Kunst und Malen durchführen. Dieses Projekt wird sich über ca. zwei Stunden erstrecken, je nach Konzentrationsfähigkeit der Teilnehmer. Im Anschluss wird Frau Meyer mit den Betreuungskräften eine Reflexion der Arbeit durchführen.

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Infoheft der Seniorenwerk Akademie

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