Kursübersicht Pflege & Intensivpflege

Die regelmäßigen Pflichtfortbildungen werden hausintern geplant und durchgeführt. Bitte beachten Sie die verpflichtende Teilnahme für Ihre Mitarbeiter. Obligatorisch sind die im Folgenden aufgeführten Schulungen:

  • Unfallverhütung, Ersthelfer am Unfallort gemäß den Anforderungen der Brandschutz/Brandvorbeugung gemäß den Anforderungen der BG
  • Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz bzw. Hygienemanagement
  • Informationen, Sicherheitsdatenblätter, Risikobeurteilungen, Risikominimierung, Gefahren am Arbeitsplatz, Schutzmaßnahmen im Rahmen des Gesundheitsschutzes, Hygieneplan, etc. gemäß BiostoffV und GefahrstoffV
  • Belehrungen zum Datenschutz / Verschwiegenheit gemäß DatenSchG
  • Belehrungen/Unterweisungen zu Medizinprodukten gemäß MPG/MedBetrV
  • Belehrung Lebensmittelhygiene im Rahmen der EU-HygieneVO 852/2004 (EU-Verordnungen gelten als nationales Recht bzw. werden in nationales Recht umgewandelt)

SW 06-2018 Update Nationale Expertenstandards

Dozentin: Ulrike Handke
4-6 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Aktueller Stand aller Standards im Überblick
  • Konzeptionelle Grundlagen
  • Prophylaktische Maßnahmen sinnvoll einsetzten
  • Rechtliche Aspekte (Haftungsrecht)
  • Ausblick NES „Erhaltung und Förderung in der Mobilität“

Im Rahmen der pflegewissenschaftlichen Weiterentwicklung entstehen in Deutschland immer mehr Expertenstandards. „Expertenstandards sind Instrumente, die entscheidend zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege beitragen. Sie berücksichtigen sowohl pflegewissenschaftliche Erkenntnisse als auch pflegepraktische Erfahrungen gleichermaßen und definieren Ziele und Maßnahmen bei relevanten Themenbereichen der ambulanten und stationären pflegerischen Versorgung (z. B. Dekubitusentstehung, Mangelernährung).“ (www.gkv-spitzenverband.de vom 31.08.2017)

Bislang gibt es acht Expertenstandards in der Pflege: zur Dekubitusprophylaxe, zum Entlassungsmanagement, zum Schmerzmanagement bei akuten und chronischen Schmerzen, zur Sturzprophylaxe, zur Förderung der Harnkontinenz, zur Versorgung chronischer Wunden und zum Ernährungsmanagement.

SW 07-2018 Leistungen der häuslichen Krankenpflege korrekt abrechnen

Dozentin: Corinna Jokel
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

Genehmigung von Leistungen:

  • Leistungskatalog
  • Verordnungsfähigkeit
  • Fragerecht und Prüfumfang der Kassen
  • Prüfung durch den MDK
  • Ausschusskriterien, Umgang mit Ablehnungen

Abrechnung von Leistungen:

  • Qualifikationsvoraussetzungen
  • Abrechnungsausschlüsse
  • Ausschlussfristen
  • Zahlungsziel
  • Verzugsschadensansprüche
  • Forderungsmanagement

Abrechnungsprüfung:

  • Regelprüfung
  • Anlassprüfung
  • Abrechnungsbetrug
  • Umgang mit Rückforderungen

SW 08-2018 Update – Medikamentenmanagement für den außerklinischen Bereich

Dozentin: Ulrike Handke
2 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Rechtliche Grundlagen, Delegationsund Durchführungsverantwortung
  • Anordnungs- und Dokumentationsrichtlinien
  • Besonderheiten bei Bedarfsmedikationen und Betäubungsmitteln
  • 8-R-Regel

SW 09-2018 Umgang mit Sterben, Trauer, Tod

Dozentin: Michaela Knoblauch
6 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Sterbephasen nach E. Kübler-Ross
  • Modelle der Trauerphasen, Kritik
  • Umgang mit Sterben und Tod in unserer Gesellschaft/Sozialisationserfahrungen
  • Rituale im Umgang mit Sterbenden und Angehörigen
  • Implementierung in den Pflegealltag

In unserer modernen, von materiellem Fortschritt geprägten Gesellschaft bekommt man schnell das Gefühl, Sterben und Tod sind Tabuthemen, über welche man lieber nicht offen sprechen sollte. Oftmals distanziert man sich von trauernden Menschen und auch über den eigenen Tod wird eher geschwiegen.

Gerade im Pflegesektor werden Sie jedoch besonders stark mit den Themen Sterben und Tod aber eben auch der Trauerarbeit konfrontiert. In diesem Seminar werden Modelle der Sterbephasen und Trauerphasen vorgestellt und besprochen aber auch mit Ihren Erfahrungen abgeglichen und Möglichkeiten des individuellen Umgangs mit dieser Thematik aufgezeigt.

SW 10-2018 Prophylaxe Workshop Kontrakturen

Dozent: Christoph Biesenbach
4-6 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Grundkenntnisse Kontraktur (Definition, Ursachen, Risiken …)
  • Checkliste zur Erfassung von Kontrakturen/Risikoeinschätzung
  • Praktische prophylaktische Übungen – Mobilisation
  • Anreize zur Bewegungsförderung/ Bewegungsübungen

Gelenkversteifungen in Folge von Muskel- und Sehnenverkürzungen, häufig bedingt durch Bewegungsmangel und Immobilität, sind ein weit verbreitetes Phänomen im Bereich der Altenpflege.

Jede noch so kleine Bewegung hat eine kontrakturprophylaktische Bedeutung. In diesem Workshop frischen Sie zum einen Ihr theoretisches Hintergrundwissen zum Thema Kontrakturenprophylaxe auf, erlernen, wie Sie die Bewohner und Klienten mit kleinen Bewegungsanregungen aktiv mobilisieren können und erhalten überdies praktische Anregungen für Ihre tägliche Arbeit.

SW 11-2018 Update Medizinproduktegesetz

Dozentin: Ulrike Handke
2 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Erfahrungs- und Wissensaustausch der Medizinprodukte-Beauftragten bei der praktischen Umsetzung des Medizinprodukterechts
  • Klärung offener Fragen bei der praktischen Umsetzung
  • Update wichtiger Grundlagen und zum Medizinprodukterecht

In diesem Kurzseminar werden praxisrelevante Kenntnisse zu den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes und der Medizinprodukte-Betreiberverordnung besprochen und vertieft.

SW 12-2018 Möglichkeiten der vestibulären Wahrnehmungsförderung in der Intensivpflege

Dozent: Dozententeam der Seniorenwerk Akademie
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Definition und Folgen einer gestörten vestibulären Wahrnehmung
  • Möglichkeiten der vestibulären Förderung im Pflegealltag
  • Praktische Anregungen und Übungen

Neben den fünf bekannten Sinnen, welche besonders in der stationären und häuslichen Intensivbetreuung gefördert und angeregt werden sollen, ist es vor allem das Gleichgewichtsorgan welches besonderer Anregung bedarf.

Menschen, welche im Rahmen der Intensivpflege an ein Pflegebett gebunden sind, erleben häufig nur eine mangelhafte Anregung ihrer Sinnesempfindungen und hier ganz spezifisch des vestibulären Sinnes. Körperkoordination und Bewegung sind stark eingeschränkt und somit kaum unterschiedlichen äußeren Reizen ausgesetzt, was wiederum negative Auswirkungen auf den weiteren Krankheitsverlauf haben kann.

In diesem Seminar werden Ihnen praktische Möglichkeiten der Förderung des Gleichgewichtssinnes, der Orientierung im Raum und somit der Förderung des Wohlbefindens des Klienten/Patienten vorgestellt.

SW 13-2018 Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden

Dozent: Dozententeam der Seniorenwerk Akademie
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Diagnostik und Behandlung
  • Ernährung
  • Schmerz
  • Mobilität
  • Fallbeispiele
  • Wirtschaftliche Versorgung von Wunden

Dekubitus, Formen des Ulcus Cruris, das diabetische Fußsyndrom oder auch sekundäre Wundheilungsstörungen müssen fachlich sicher erkannt und benannt werden, um die notwendige Kausaltherapie und die passende Wundversorgung anwenden zu können.

SW 14-2018 Spezielle Mundpflege zur Prävention beatmungsassoziierter Pneumonien

Dozent: Dozententeam der Seniorenwerk Akademie
2 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Risikofaktoren für nosokomiale und ambulante Atemwegserkrankungen
  • Wie funktioniert die Mundpflege
  • Wasserkeime
  • Mikroaspiration
  • Ökologisches Gleichgewicht oder Reduktion der Keimlast
  • Praxistipps

Die beatmungsassoziierte Pneumonie gilt als eine der am häufigsten auftretenden intensivmedizinischen Komplikationen.

SW 15-2018 Das Fatigue-Syndrom

Dozentin: Michaela Knoblauch
2 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Symptome
  • Ursachen und Risikofaktoren
  • Untersuchungen und Diagnose
  • Behandlung
  • Krankheitsverlauf und Prognose

Das Fatigue-Syndrom äußert sich in einem unüberwindlichen, anhaltenden Gefühl der körperlichen und/oder geistigen Erschöpfung. Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen werden oft als kaum durchführbar empfunden. Nach diesen Aktivitäten fühlen sich die Fatigue-Patienten unverhältnismäßig erschöpft. In manchen Fällen ist Fatigue eine Begleiterscheinung chronischer Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Aids oder die Folge einer außergewöhnlichen Belastung (wie
zum Beispiel einer Chemotherapie).

In der Onkologie und Palliativmedizin gilt das Fatigue-Syndrom als eines der Symptome, welches einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen hat.

SW 16-2018 Schluckstörungen nach einem Schlaganfall und bei neurologischen Erkrankungen (und Vorhandensein einer Trachealkanüle)

Dozentin: Ulrike Handke
2 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Anatomische Strukturen des Schluckens
  • Der physiologische Schluckablauf
  • Anzeichen und Ursachen einer Schluckstörung
  • Der pathologische Schluckablauf und seine Symptome
  • Maßnahmen zur sicheren Nahrungsaufnahme/praktische Übungen

Patientinnen und Patienten mit Schluckstörungen (Dysphagie) sind in Einrichtungen der Pflege immer häufiger anzutreffen. Ursache hierfür können das Alter und der damit einhergehende muskuläre Abbau, ein Schlaganfall oder andere neurologische Erkrankungen sein. Die tägliche Betreuung dieser Patienten stellt die Pflegekräfte vor (neue) Herausforderungen.

SW 17-2018 Update „Freiheitsentziehende Maßnahmen“ – Rechtliche Grundlagen und Alternativen

Dozentin: Diana Götte
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Begriff der freiheitsentziehenden Maßnahmen – Was sind FEM und wer entscheidet über FEM?
  • Wo wird der Antrag auf FEM gestellt? Reicht eine Vorsorgevollmacht oder braucht es einen richterlichen Beschluss?
  • Rechtsfragen im Umgang mit aggressiven Bewohnern und Notwehr oder Notstand
  • Handlungsalternativen bei Eigenoder Fremdgefährdung
  • Differenzierung freiheitseinschränkender und freiheitsentziehender Maßnahmen
  • „Besonderheit“ der Grundrechte bei Menschen, die unter gesetzlicher Betreuung stehen
  • Aufsichts- und Fürsorgepflicht versus Freiheitsrecht
  • Aktuelle Gesetzeslage und Rechtsprechung

Eure Sorge fesselt mich.

Wird ein pflegebedürftiger Mensch gegen seinen Willen in seiner Bewegung in irgendeiner Form eingeschränkt, so spricht man von „freiheitsentziehenden Maßnahmen.“ Im Pflegealltag ist es jedoch nicht so einfach, exakt zu definieren, was wir unter FEM verstehen und inwieweit man als Pflegekraft über diese Maßnahmen entscheiden kann oder welche Handlungsalternativen zur Verfügung stehen. Kurz und kompakt frischt dieses Seminar Ihr Wissen rund um das Thema FEM auf.

SW 18-2018 Update Parenterale Ernährung

Dozentin: Silvia Kaline
2 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Definition
  • Indikation
  • Venöser Zugang
  • Stufenschema der parenteralen Ernährung
  • Pflege und Dosierung
  • Komplikationen

SW 19-2018 Ernährung bei Demenz

Dozentin: Silvia Kaline
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Essen Menschen mit Demenz anderes?
  • Umgang mit Ernährungsproblemen bei Demenzkranken
  • Anzeichen und Folgen von Unterernährung und Austrocknen

Störungen beim Essen und Trinken sind zwei sehr markante Begleitsymptome einer demenziellen Erkrankung. Sehr oft sind pflegende Angehörige oder das Pflegepersonal überfordert, wenn jegliche früher gern gegessene Speisen von den Betroffenen vehement abgelehnt und verweigert werden.

Zu Verstehen was in den Demenzkranken vorgeht und warum ein aggressiver Widerstand gegen die Nahrungsaufnahme bzw. das regelmäßige Trinken aufgebaut werden, hilft die Nahrungsaufnahme stressfreier zu gestalten. In diesem Seminar werden Veränderungen im Ess- und Trinkverhalten sowie mögliche  Vorgehensweisen zur Schaffung einer entspannten Atmosphäre aufgezeigt und an individuellen Fallbeispielen besprochen.

SW 20-2018 Was ist eigentlich eine Aphasie? Sprach- und Sprechstörungen nach einem Schlaganfall

Dozentin: Antje Rumpf-Osius
2 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Was passiert bei einem Schlaganfall?
  • Welche Folgen hat ein Schlaganfall?
  • Wie äußern sich in diesem Kontext Sprach- und Sprechstörungen?
  • Formen der Aphasie
  • Welche Einschränkungen ergeben sich für den Alltag, die Kommunikation und das soziale Miteinander?
  • Hinweise zum Umgang mit Aphasikern

Ob im Pflegeheim, der Kurzzeitpflege, in der Tagespflege oder ambulant, überall begegnen Ihnen Bewohner oder Klienten mit den Folgen eines Schlaganfalls. Neben körperlichen Einschränkungen zeigen diese häufig Kommunikationsschwierigkeiten, von Wortfindungsstörungen über Wortvertauschungen, Sprachverständnisstörungen bis hin zu völliger Sprachlosigkeit.

Neben der Sprache und dem Sprechen sind häufig auch Lesen und Schreiben betroffen. Wie können Sie mit Menschen, die an Aphasie leiden, kommunizieren? Welchen Unterschied gibt es zwischen Sprach- und Sprechstörungen? Wie können Sie diese Menschen unterstützen? Welche Begleitsymptome gibt es und wie können Sie die Kommunikation positiv gestalten?

SW 21-2018 Erste Hilfe für Pflegekräfte

Dozent: Tobias Langenberger
8 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

Lebensrettende Sofortmaßnahmen:

  • Stabile Seitenlage, Atemwegsmanagement, Heimlich-Manöver
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Automatisierter externer Defibrillator
  • Schocklagerung

Akute Erkrankungen:

  • Erkennung von Herzinfarkten und Schlaganfällen
  • Epilepsie, Vergiftungen, Verätzungen
  • Asthma und Hyperventilation
  • Unterzuckerung
  • Sonnenstich, Hitzschlag, Hitzeerschöpfung, Erfrierungen und Unterkühlung
  • Allergische Notfallsituationen

Verletzungen und Wundversorgung:

  • Verletzung der Wirbelsäule, Halsschienengriff, Halskragen
  • Druckverband, Fingerdruck auf Arterie
  • PECH-Regel 
  • Bei Knochenbrüchen, Zerrungen und Prellungen: Fixationen, Ruhigstellung
  • Brandverletzungen und Verbrühungen
  • Augenverletzungen, Ohrenverletzungen, Nasenbluten
  • Desinfektion
  • Wundverbände für verschiedene Zwecke: Abdeckung, Blutstillung, Wundheilung, Fixation

SW 22-2018 Notfallmanagement und Reanimationstraining

Dozent: Tobias Langenberger
8 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Anlagen eines Tracheostomas (Koniotomie, Tracheotomie dilativ/chirurgisch
  • Kanülen-Typen (Normale, Blockbare, Gefensterte)
  • Kanülenpflege
  • Stomapflege
  • Kanülenwechsel
  • Komplikationen (Atemnot, Kanülenverstopfung, Verdeckung der Kanülenöffnung, Dislokation, Notfallplan, Infektionen/Atemwegsinfektionen, Entzündungen im Stomabereich, Verletzung der Haut, Granulationsgewebe)
  • Acht Methoden zum Freimachen des Atemwegs bei (TK) Patienten in einer lebensbedrohlichen Situation
  • Vorschlag zum Inhalt der Notfallausrüstung für TK Patienten
  • Diagnostischer Block
  • Reanimation – Herz-Lungen-Wiederbelebung (Ursachen Kreislaufstillstand, Maßnahmen, Erkennen von Kreislaufstillstand, Druckmassage, Atemwege, Beatmung, Sicherung, Defibrillator, Medikamente, kausale Behandlung, Postreanimationsphase, Prognose)
  • Ethische, rechtliche und psychische Aspekte

Notfallmanagement im außerklinischen Pflegedienst, Umgang mit typischen und speziellen Notfällen, Cardio-Pulmonale-Reanimation nach AHA-Richtlinie.

SW 23-2018 Der diabetische Fuß

Dozent: Dozententeam der Seniorenwerk Akademie
2 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Ursachen und Auswirkungen
  • Behandlung und Pflege bei diabetischem Fuß
  • Klassifikation der diabetischen Fußläsion
  • Präventive Grundsätze beim diabetischen Fuß

Als typische Alterskomplikation des Diabetikers äußert sich der diabetische Fuß als vielfältiges Krankheitsbild. Als Auslöser gilt häufig eine Fußverletzung. Dabei 
können zwei Ursachen die Entwicklung des diabetischen Fußes begünstigen: eine diabetische Neuropathie (neuropathischer Fuß) und die diabetische Angiopathie (Gangrän).

SW 24-2018 Dokumentation für Pflegehilfskräfte

Dozentin: Manuela Huttasch
6 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Wozu dient die Pflegedokumentation?
  • Dokumentationsnachweis, Protokolle und Assessments, Pflegebericht
  • Was gehört in die Pflegedokumentation und was nicht?
  • Richtlinien der neuen entbürokratisierten Pflegedokumentation
  • Umsetzung/Übung

Mitarbeiter in der Pflege sind verpflichtet, pflegerelevante Leistungen, Beobachtungen und Informationen in die Pflegedokumentation einzutragen. Auch aus haftungsrechtlichen Aspekten sowie einer größtmöglichen Transparenz gegenüber den Prüforganen, wie z. B. dem MDK, ist es zwingend erforderlich interne Standards zu beachten. 

SW 25-2018 Ziele konkret formulieren und umsetzen nach der SMART-Methode

Dozentin: Madeleine Dornhofer
4-6 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Theorie und Konzept SMART
  • Bedeutung für die Pflegepraxis
  • Übertragung der theoretischen Betrachtung auf selbstgewählte Fallbeispiele

Die SMART-Methode eignet sich unter anderem um spezifische und messbare Ziele im Pflegealltag zu setzen und zu evaluieren. Als gängige Methode im Projektmanagement erfüllt die SMART-Methode vielfältige Aufgaben im Problemlösungsprozess, gibt Strukturen vor und lässt scheinbar große Aufgaben durch die Einteilung in Arbeitsabschnitte umsetzbar erscheinen.

Das Ziel ist es, breit gefasste Problemlagen zu zergliedern und einzeln „abzuarbeiten“. In dieser kurzen Schulung geht es um eine theoretische Aufarbeitung der SMART-Methode, um darauf aufbauend an Fallbeispielen eine praktische, lösungsorientierte und vor allem in Ihrer Einrichtung umsetzbare Möglichkeit des Projektmanagements zu implementieren.

SW 26-2018 Stress adé – In Balance durch Selbst- und Stressmanagement

Dozentin: Antje Rumpf-Osius
6 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Stress und seine Auswirkungen
  • Zeit- und Problemanalyse
  • Instrumentelle Stressbewältigung
  • Pareto-Prinzip, ABC-Analyse
  • Regeneratives Stressmanagement – Möglichkeiten der (Kurzzeit-) Entspannung
  • Ziele und Prioritäten
  • Kognitives Stressmanagement
  • Innere Antreiber
  • Gedanken-Stopp
  • Work-Life-Balance

Das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung ist wichtig, um den Anforderungen im Arbeitsalltag gewachsen zu bleiben. Sie erfahren in diesem Seminar mehr über Ihre persönlichen Stressfaktoren und können dadurch zukünftig den Stress verringern. Dieses Seminar ist praxisorientiert und gibt Ihnen viele Werkzeuge mit auf den Weg, die Sie in Ihrem Alltag stressverringernd einsetzen können. Das Aufspüren der eigenen Ressourcen ermöglicht Ihnen diese zu nutzen und zu stärken. Bewusstes Wahrnehmen ermöglicht Veränderungen und raschen Stressabbau. 

SW 27-2018 Konfliktanalyse, Konfliktlösungsstrategien und Konfliktvermeidung

Dozentin: Annett Härting-Genzel
8 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Methoden der Konfliktanalyse
  • Konfliktlösungsstrategien (negative und konstruktive Konfliktlösungsstrategien)
  • Das Eskalationsmodell nach Glasl
  • Konfliktvermeidung
  • Konfliktprävention durch Persönlichkeitsentwicklung
  • Konfliktprävention in sozialen Beziehungen und Gruppen

Zu den Kernkompetenzen von Führungskräften in sozialen Berufen zählt es Konflikte analysieren und steuern zu können.

Das Konfliktpotential in Arbeitsteams steigt mit zunehmender Arbeitsanforderung und Größe des Teams. Intra- und Interrollenkonflikte sowie strukturelle und institutionelle Konflikte sind hier nur die eine Seite der Medaille, die es zu erkennen und zu entschärfen gilt. Die Konfliktarten und Entstehungsursachen im sozialen Miteinander sind sehr vielfältig aufgrund individueller, oftmals sehr subjektiv geprägter Wahrnehmungs- und Handlungsmuster.

Ziel dieses sehr praxisorientierten Seminares ist es, neue Wege im Umgang mit sozialen Konflikten zu finden und diese auf Ihren täglichen Arbeitsprozess zu übertragen.

SW 28-2018 Integrative Validation nach Nicole Richard – Grundlagen

Dozentin: Madeleine Dornhofer
5 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Theorie und Konzept der IVA
  • Kriterien der IVA
  • Anwendung und Übertragung auf Fallbeispiele

Die Integrative Validation nach Nicole Richard ist ein Konzept der einfühlsamen und wertschätzenden Begegnung mit Menschen mit Demenz. In diesem Seminar geht es zum einen um den theoretischen Ansatz der Kommunikation mit demenziell veränderten, alten Menschen und zum anderen werden Leitlinien der Kommunikationskultur vorgestellt, welche Sie in Ihrer Einrichtung implementieren können.

SW 29-2018 Moderations- und Präsentationstechniken für Wohnbereichsleiter und Teamleiter – Durch innovative Methoden zu mehr Überzeugungskraft

Dozentinnen: Madeleine Dornhofer und Annett Härting-Genzel
8 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

Teil I: Theoretische Betrachtung der Moderationstechniken

  • Partizipative Moderationstechniken kennenlernen
  • Zieldefinition für Sitzungen und Teambesprechungen
  • Die universelle „Werkzeugkiste“ für Moderation und Präsentation

Teil II: Übertragung der theoretischen Betrachtung auf Praxis und Fallbeispiele

  • Erproben der Moderationstechniken
  • Konstruktives Gestalten eines Meetings/Fehlerquellen
  • Konzeption und Präsentation einer zuvor selbstständig erarbeiteten Moderation
  • Reflexion

Welche Möglichkeiten gibt es, kurze Team- oder Fallbesprechungen, anstehende Projekte oder allgemeine Neuerungen in Team oder Wohnbereichsleitertreffen zu moderieren? Wie gelingt es, Ihr Team zu motivieren und kreativ gestaltend in innerbetriebliche Prozesse und Abläufe zu integrieren? Wie erreichen Sie im Team das Ziel, neue Aufgaben kraftvoll und freudebringend zu realisieren? Wie können Sie kurz und knackig von Ihren Ideen überzeugen? Dieser Workshop gliedert sich inhaltlich in einen Theorie- und einen Praxisteil. 

SW 30-2018 Wie reden Sie denn mit mir? Grundlagen der Kommunikation in Pflegeberufen

Dozentin: Bärbel Kraus
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Kommunikationsmodelle und Theorien
  • Differenzierung von verbaler und nonverbaler Kommunikation
  • Kommunikative Grundhaltungen in der Pflege
  • Techniken der Gesprächsführung – Gesprächsfördernde und gesprächshemmende Faktoren
  • Gesprächsformen in der Pflege

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ (P. Watzlawick)

Wir kommunizieren ununterbrochen. Auch wenn wir nicht sprechen, teilen wir unserem Gegenüber bewusst, teilbewusst oder unbewusst mehr über uns selbst mit, als wir vielleicht beabsichtigen. Dieses Seminar versteht sich als ein Grundlagenseminar, als eine Einführung in das weite Feld der Kommunikation und Gesprächsführung.

SW 31-2018 Update Praxisanleiter – Gute Ausbildung braucht eine gute Praxisanleitung

Dozenten: Madeleine Dornhofer und Tom Schäfer
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen und Perspektiven (Generalistische Ausbildung)
  • Reflexion und Erfahrungsaustausch
  • Möglichkeiten der objektiven Beurteilung/Formulierungshilfen

„Wir behalten von unseren Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Praxisanleiter gelten als Bindeglied zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung in Gesundheitsberufen, sie begleiten systematisch die schulischen und betrieblichen Lernprozesse der Auszubildenden. Praxisanleiter fördern und stärken die Kernkompetenzen und ermöglichen es den Schülern, ihr theoretisch erworbenes Fachwissen individuell auf Pflegeprozesse zu übertragen und fachgerecht anzuwenden.

Jedoch sehen sich Praxisanleiter nicht selten mit ebenso hohen Anforderungen an ihr Urteilsvermögen, objektiv zu bewerten und zu beurteilen konfrontiert. Im Rahmen der schulischen Ausbildung sind Praxisanleiter verpflichtet, die Auszubildenden regelmäßig schriftlich bezüglich Fach- und Sozialkompetenz zu beurteilen.

Um einrichtungsübergreifend gleiche Anleitungs- und Ausbildungsstandards zu erlangen ist dieses Seminar für alle Praxisanleiter des Seniorenwerks obligatorisch.

SW 32-2018 Anleitungsgespräche mit alten Menschen, Angehörigen und Bezugspersonen führen

Dozentin: Madeleine Dornhofer
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Leitfragen zur Erfassung der Wechselbeziehungen in der Anleitung
  • Vorgehen: Anleiten nach der 4-Stufen-Methode
  • Anleiten nach dem Modell der vollständigen Handlung
  • Evaluation

Das Ziel, Alltagskompetenzen und Verhaltensweisen zu stabilisieren oder wieder zu erlernen ist durch kompetent geführte Anleitungsgespräche und -situationen möglich. In diesem Seminar erfahren Sie mehr über die Besonderheit dieser Gesprächsform und dem optimalen Aufbau einer Anleitungssituation.

SW 33-2018 Der milieutherapeutische Ansatz in der Altenpflege

Dozentin: Madeleine Dornhofer
6 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Bedürfnisse von Menschen mit Demenz nach Tom Kitwood (personenzentrierter Ansatz)
  • Modelle und Konzepte der Milieutherapie
  • Förderung und Motivation
  • SET (Selbsterhaltungstherapie)
  • Möglichkeiten einer positiven Umgebungsgestaltung – praktische Anregungen

In psychiatrischen Einrichtungen gilt das interdisziplinäre Konzept der Milieutherapie heute als fester Bestandteil gerontopsychiatrischer Pflege in stationären Einrichtungen der Altenhilfe.

Schaffung und Förderung eines subjektiv optimalen Wohn- und Lebensumfeldes sind oberstes Ziel der Milieutherapie. Ein interdisziplinäres Zusammenspiel der sozialen und pflegerischen Professionen ist unabdingbar; Wohnraumgestaltung (materiell und immateriell), Betreuung und Beschäftigung, Kommunikation und Lebensgestaltung ganz allgemein können so konzipiert werden, dass der einzelne Mensch ins Zentrum rückt und im Sinne des SET sein individuelles Ich frei entfalten kann.

SW 34-2018 Beratung von alten Menschen, Angehörigen und Bezugspersonen

Dozentin: Madeleine Dornhofer
4 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Grundlagen einer Beratung
  • Beratungsanlässe
  • Ablauf der Beratung; Schritte im Problemlösungsmodell
  • Leitfaden zur Planung von Beratungsgesprächen
  • Beratung als Vermittlung von Informationen
  • Beratung in der häuslichen Pflege; Gesetzliche Grundlagen § 37 Abs. 3 SGB XI

Wir beraten fortlaufend, geplant oder ungeplant, strukturiert oder unstrukturiert. Fachwissen und Beratungskompetenz sind die Säulen einer fundierten, ergebnisorientierten Beratungssituation ambulant und stationär.

Als immanenter Bestandteil pflegerischer Handlungen unterliegt die Beratung einem ständigen Prozess an die sich ändernden Rahmenbedingungen und rückt zusehends in das Interesse pflegewissenschaftlicher Forschung.

Jeder kennt die Situation, nach einem gelungenen oder misslungenen Beratungsgespräch im Alltag entweder noch verwirrter oder eben aufgeklärter und sicherer zu sein. In diesem Seminar werden Grundzüge einer gelungenen Beratung aber auch typische Fehlerquellen aufgezeigt und analysiert. Nach dieser Schulung sind Sie in der Lage Pflegebedürftige und Angehörige fachkompetent und gut strukturiert zu beraten.

SW 35-2018 Gewalt in der Pflege – Prävention ohne Tabus

Dozentin: Madeleine Dornhofer
6 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Definition Gewalt, Aggression und Autoaggression
  • Entstehung und Risikofaktoren
  • Gewalt gegen Bewohner und hilfebedürftige Menschen
  • Gewalt von Bewohnern gegen das Pflegepersonal
  • Galtungs Gewaltdreieck – Ein Modell zum Verständnis sozialer Konflikte
  • Praktische Möglichkeiten der Gewaltprävention – Checkliste Präventionsmaßnahmen

„Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.“ (M. Gandhi)

Verletzendes und aggressives Verhalten gegenüber hilfebedürftigen Menschen stellt immer eine Form der Machtausübung dar. Verbal und nonverbal symbolisiert diese Form der Interaktion oftmals Hilflosigkeit und Überforderung.

In diesem Seminar werden die Formen der Gewalt (strukturell, kulturell, personell) sowie mögliche Strategien und Maßnahmen zur Vorbeugung von Gewaltanwendung vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen werden exemplarisch ganz spezifische Situationen aus Ihrem Pflegealltag erörtert.

SW 36-2018 Bewegtes Lagern – Ein Handlungsmodell

Dozent: Frieder Lückhoff, Lückhoff Institut Weimar
Termin: Donnerstag, 14.06.2018
8 Unterrichtseinheiten

Einführung in das Konzept „Bewegtes Lagern“

Eine geeignete Lageposition bzw. -veränderung unterstützt nicht nur die Körperund Raumorientierung, sondern verbessert auch die Wahrnehmungsfähigkeit, die Atmung und die Bewegungsmöglichkeiten. Des Weiteren wirken sich die positiven Effekte geeigneter Lagerungstechniken auch schmerzlindernd aus und verhelfen den Betroffenen insgesamt zu deutlich mehr Lebensqualität und Wohlbefinden.

Der Dozent erläutert an diesem Tag die Vielfalt effektiver Lagerungsmöglichkeiten anhand ausgewählter Elemente aus Konzeptionen wie Bobath, MH Kinaesthetics®, Feldenkrais und Basale Stimulation® und wird diese mit den Teilnehmern auch praktisch einüben. Das Wissen der verschiedenen Konzepte wird dabei inhaltlich beleuchtet, variabel angewendet und modifiziert. Dies gilt in gleichem Maße für den Transfer in einen Stuhl, als auch für die Mobilisation aus dem und im Bett.

Das Ziel dieses Seminars ist es die Teilnehmer zu befähigen, unter Berücksichtigung pflegerisch-medizinischer Notwendigkeiten auf die individuellen Bedürfnisse von Betroffenen einzugehen und entsprechende Lagerungsmöglichkeiten in ihrem Bereich sinnvoll zu gestalten.

Das Einsatzspektrum des so erworbenen Wissens ist breit gefächert und hilft sowohl dem pflegenden Angehörigen, der Hilfen und geeignete Techniken zur Bewältigung seiner Pflege sucht, als auch den Pflegekräften im ambulanten oder stationären Bereich, die sich neuen Konzeptionen und Techniken öffnen, um ihr Fachwissen in diesem Bereich sinnvoll zu erweitern.

SW 37-2018 Lagerungs- und Transfertechniken sowie Mobilisation von gelähmten und bettlägerigen Patienten

Dozentin: Frieder Lückhoff, Lückhoff Institut Weimar
Termin: Mittwoch, 16.05.2018
8 Unterrichtseinheiten

GANZ PRAKTISCH: Techniken aus den Konzepten Kinästhetik, bewegtes Lagern, L.I.N. und Bobath sowie die ganz klassischen Lagerungspositionen (300, 900, 1350, VA-T-I, Langsitz u. a.) stehen im Mittelpunkt dieser Fortbildung.

Entsprechend werden in Demonstrationen verschiedene Positionen diskutiert. Auch werden hilfreiche Transfer-Möglichkeiten gezeigt und gegenseitig ausprobiert. Modifikationen für die einzelnen und speziellen Situationen werden daraus entwickelt. Und schließlich wird geübt, geübt und noch einmal geübt. Ziel dieses Tages ist das praktische Tun, das Erweitern des eigenen Methoden-Koffers und das Reflektieren der eigenen Lagerungs- und Mobilisationstechniken.

SW 11-2018 Update Medizinproduktegesetz

Dozentin: Ulrike Handke
2 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Erfahrungs- und Wissensaustausch der Medizinprodukte-Beauftragten bei der praktischen Umsetzung des Medizinprodukterechts
  • Klärung offener Fragen bei der praktischen Umsetzung
  • Update wichtiger Grundlagen und zum Medizinprodukterecht

In diesem Kurzseminar werden praxisrelevante Kenntnisse zu den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes und der Medizinprodukte-Betreiberverordnung besprochen und vertieft.

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Infoheft der Seniorenwerk Akademie

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