Kursübersicht Pflege & Intensivpflege

Die regelmäßigen Pflichtfortbildungen werden hausintern geplant und durchgeführt. Bitte beachten Sie die verpflichtende Teilnahme für Ihre Mitarbeiter. Obligatorisch sind die im Folgenden aufgeführten Schulungen:

  • Unfallverhütung, Ersthelfer am Unfallort gemäß den Anforderungen der Brandschutz/Brandvorbeugung gemäß den Anforderungen der BG
  • Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz bzw. Hygienemanagement
  • Informationen, Sicherheitsdatenblätter, Risikobeurteilungen, Risikominimierung, Gefahren am Arbeitsplatz, Schutzmaßnahmen im Rahmen des Gesundheitsschutzes, Hygieneplan, etc. gemäß BiostoffV und GefahrstoffV
  • Belehrungen zum Datenschutz / Verschwiegenheit gemäß DatenSchG
  • Belehrungen/Unterweisungen zu Medizinprodukten gemäß MPG/MedBetrV
  • Belehrung Lebensmittelhygiene im Rahmen der EU-HygieneVO 852/2004 (EU-Verordnungen gelten als nationales Recht bzw. werden in nationales Recht umgewandelt)

SW 08-2019 Angehörigenarbeit – muss ich deren Belastungen nachempfinden?

Dozentin: Anett Härting-Genzel

Termin:   27.02.2019, 08:30 bis 15:10 Uhr

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Stolberger Straße 20
99734 Nordhausen

Inhalte:

  • Situation der Angehörigen in der Pflege – verschiedene Verhaltensweisen verstehen
  • Umgang – Aspekte der Beziehungs- dynamik
  • Wozu brauchen Sie Angehörige mal ganz genau betrachtet?
  • Aktives Zuhören üben – Kommunika-tion miteinander
  • Umgang mit Konflikten, was steckt eventuell dahinter?

Ganz klar: ja! Angehörige sind eine wichtige Ressource nicht nur für Pflegekräfte, sondern auch für die Pflegebedürftigen selbst

SW 09-2019 Update Nationale Expertenstandards (Modulbaustein)

Dozentin: Ulrike Handke

Termin:   28.02.2019, 08.30 bis 15.10 Uhr

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Stolberger Straße 20
99734 Nordhausen

Inhalte:

  • Sterbephasen nach E. Kübler-Ross
  • Modelle der Trauerphasen, Kritik
  • Umgang mit Sterben und Tod in unserer Gesellschaft/Sozialisationserfahrungen
  • Rituale im Umgang mit Sterbenden und Angehörigen
  • Implementierung in den Pflegealltag

Im Rahmen der pflegewissenschaftlichen Weiterentwicklung entstehen in Deutschland immer mehr Expertenstandards. „Expertenstandards sind Instrumente, die entscheidend zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege beitragen. Sie berücksichtigen sowohl pflegewissenschaftliche Erkenntnisse als auch pflegepraktische Erfahrungen gleichermaßen und definieren Ziele und Maßnahmen bei relevanten Themenbereichen der ambulanten und stationären pflegerischen Versorgung (z. B. Dekubitusentstehung, Mangelernährung).“ (www.gkv-spitzenverband.de vom 31.08.2017).

Bislang gibt es acht Expertenstandards in der Pflege: zur Dekubitusprophylaxe, zum Entlassungsmanagement, zum Schmerzmanagement bei akuten und chronischen Schmerzen, zur Sturzprophylaxe, zur Förderung der Harnkontinenz, zur Versorgung chronischer Wunden und zum Ernährungsmanagement.

SW 10-2018 Prävention beatmungsassoziierter Pneumonien in der Praxis

Dozent: Robert Klein, Medical Smith

Termin:  12.03.2019, 10:00 bis 12:00 Uhr

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Risikofaktoren für nosokomiale und ambulante Atemwegserkrankungen
  • Wie funktioniert die Mundpflege
  • Wasserkeime
  • Mikroaspiration
  • Ökologisches Gleichgewicht oder Reduktion der Keimlast
  • Praxistipps

Die beatmungsassoziierte Pneumonie gilt als eine der am häufigsten auftretenden intensivmedizinischen Komplikationen.

SW 11-2019 Praxisanleitertreffen – Gute Ausbildung braucht eine gute Praxisanleitung

Dozenten: Madeleine Dornhofer

Termin: Donnerstag 07.03.2019, 09.00 – 16.00 Uhr

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen und Perspektiven (Generalistische Ausbildung)
  • Reflexion und Erfahrungsaustausch
  • Möglichkeiten der objektiven Beurteilung/Formulierungshilfen

„Wir behalten von unseren Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Praxisanleiter gelten als Bindeglied zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung in Gesundheitsberufen, sie begleiten systematisch die schulischen und betrieblichen Lernprozesse der Auszubildenden. Praxisanleiter fördern und stärken die Kernkompetenzen und ermöglichen es den Schülern, ihr theoretisch erworbenes Fachwissen individuell auf Pflegeprozesse zu übertragen und fachgerecht anzuwenden.

Jedoch sehen sich Praxisanleiter nicht selten mit ebenso hohen Anforderungen an ihr Urteilsvermögen, objektiv zu bewerten und zu beurteilen konfrontiert. Im Rahmen der schulischen Ausbildung sind Praxisanleiter verpflichtet, die Auszubildenden regelmäßig schriftlich bezüglich Fach- und Sozialkompetenz zu beurteilen.

Um einrichtungsübergreifend gleiche Anleitungs- und Ausbildungsstandards zu erlangen ist dieses Seminar für alle Praxisanleiter des Seniorenwerks obligatorisch.

SW 12-2019 Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden

Dozent: Kooperationspartner

Termin: 20.03.2019, 10:00 bis 14:00 Uhr

Ort:
Seniorenpflegeheim Im Wiesengrund
Am Alten Sportplatz 1
31275 Lehrte OT Ahlten

Inhalte:

  • Diagnostik und Behandlung
  • Ernährung
  • Schmerz
  • Mobilität
  • Fallbeispiele
  • Wirtschaftliche Versorgung von Wunden

Dekubitus, Formen des Ulcus Cruris, das diabetische Fußsyndrom oder auch sekundäre Wundheilungsstörungen müssen fachlich sicher erkannt und benannt werden, um die notwendige Kausaltherapie und die passende Wundversorgung anwenden zu können.

SW 13-2019 Dokumentation für Pflegehilfskräfte

Dozentin: Manuela Huttasch

Termin: 27.03.2019

Ort:
Seniorenpflegeheim Am Gutspark
Am Gutspark 1
30539 Hannover

Inhalte:

  • Wozu dient die Pflegedokumentation?
  • Dokumentationsnachweis, Protokolle und Assessments, Pflegebericht
  • Was gehört in die Pflegedokumentation und was nicht?
  • Richtlinien der neuen entbürokratisierten Pflegedokumentation
  • Umsetzung/Übung

Mitarbeiter in der Pflege sind verpflichtet, pflegerelevante Leistungen, Beobachtungen und Informationen in die Pflegedokumentation einzutragen. Auch aus haftungsrechtlichen Aspekten sowie einer größtmöglichen Transparenz gegenüber den Prüforganen, wie z. B. dem MDK, ist es zwingend erforderlich interne Standards zu beachten. 

SW 14-2019 Geistige Behinderung trifft Demenz

Dozentin: Anja Schollmeyer

Termin: Freitag, 10.05.2019, 09.00 – 15.00 Uhr

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Grundlagen Demenz
  • Demenz bei geistiger Behinderung
  • Kognitive Leistungseinschränkungen bei Downsyndrom
  • Demenzdiagnostik bei geistiger Behinderung
  • Symptomatik
  • Fallbesprechungen und Fallarbeit

Durch die Verlängerung der Lebenserwartung von Menschen mit geistiger Behinderung steigt auch die Gefahr der demenziellen Veränderung im Alterungsprozess. Zunächst werden Grundlagen demenzieller Erkrankungen vermittelt. Die Besonderheiten dieser Erkrankungen bei Menschen mit lebenslangen intellektuellen Beeinträchtigungen, gerade hinsichtlich des Erkennens und einer möglichen Diagnose, werden aufgezeigt und diskutiert. Außerdem werden wir den Umgang mit diesen Klienten und Klientinnen besprechen und wichtige institutionelle Rahmenbedingungen für das Altern und eine mögliche Pflegebedürftigkeit diskutieren.

SW 15-2019 Expertenstandard: „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“

Dozentin: Madeleine Dornhofer und Steffi Kuppe

Termin: 08.05.2019, 10.00 – 13.00 Uhr

Ort:
Seniorenpflegeheim Am Gutspark
Am Gutspark 1
30539 Hannover

Inhalte:

  • Vorstellung und Möglichkeiten der Implementierung des NES
  • Zielsetzung, Begründung des Experten- standards
  • Definition, Zielgruppe, Anwender
  • Die Handlungsebenen
  • Personenzentrierte Haltung und die praktische Umsetzung
  • Angebote

„Dieser Expertenstandard fordert von Pflegefachkräften eine personenzentrierte Pflege von Menschen mit Demenz. Diese ist mit einer Haltung verbunden, die die Person in den Mittelpunkt stellt und dabei die Demenz nicht als medizinisches Problem wahrnimmt, sondern den Menschen mit Demenz als einzigartiges Subjekt mit individuellen Unterstützungs- und Beziehungsbedarfen sieht. 

Personsein zeigt sich in einer von Akzeptanz, Vertrauen und Respekt geprägten Dynamik, mit der Menschen miteinander in Kontakt sind. Personsein beschreibt Interaktion und Kommunikation, also ein Beziehungsgeschehen, in dem bestehende Unterschiede zwischen Menschen als irrelevant zu betrachten sind. Personsein bedeutet auch die gelingende Einbindung in Sozialbeziehungen, wodurch ein Gefühl gesellschaftlicher Zugehörigkeit ermöglicht wird. 

Unterschiede rechtfertigen keine Exklusion, Stigmatisierung und Diskriminierung. Menschen bilden eine Gemeinschaft, da niemand ohne eine andere Person sein kann. Jeder ist auf Anerkennung durch Andere angewiesen. Eine solche Anerkennungsgemeinschaft ist für ein kooperierendes und solidarisches Handeln konstitutiv. Die Tatsache, dass bei einem Menschen Anzeichen einer Demenz erkannt bzw. eine Demenz diagnostiziert wurde, stellt daher keinen Grund dafür da, ihr das Personsein abzusprechen, sondern im Gegenteil sind die Bemühungen um den Erhalt des Personseins zu verstärken.“ (www.dnqp.de, 01.08.19)

SW 16-2019 Sprach- und Sprechstörungen nach einem Schlaganfall

Dozentin: Antje Rumpf-Osius

Termin: 17.05.2019, 09:00 bis 14:00 Uhr

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Was passiert bei einem Apoplex und was sind die Folgen?
  • Wie äußern sich in diesem Kontext Sprach- und Sprechstörungen?
  • Aphasie- Grundlagen und Formen
  • Bedeutung einer Aphasie für den Kommunikationsalltag
  • Kommunikationsregeln im Umgang mit Aphasikern

Aufgrund von Lähmungen der am Sprechen beteiligten Muskulatur werden Sprechstörungen ausgelöst. In der Folge werden Sprechbewegungen langsam und schwerfällig, die Sprechmelodie wird eintönig und die Sprechatmung unkoordiniert. Aber auch die Stimme kann betroffen sein, und dies zum Teil so stark, dass eine Kommunikation nur noch schriftlich und nonverbal möglich ist.

Die Betroffenen müssen lernen, sich trotz einer Aphasie mit ihrer Umwelt zu verständigen, hierzu gibt es bestimmte Strategien die in dem Seminar vorgestellt werden.

SW 17-2019 Demenz und Delir – Differenzierung und Abgrenzung

Dozentin: Madeleine Dornhofer

Termine und Orte

Mittwoch, 28.05.2019, 10.00 – 12.00 Uhr,
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Dienstag, 18.06.2019, 10.00 – 12.00 Uhr,
Seniorenpflegeheim Im Wiesengrund
Am Alten Sportplatz 1
31275 Lehrte OT Ahlten

Inhalte:

  • Allgemeine Pflegeprobleme bei Demenz und Delir
  • Differenzialdiagnose Demenz und Delir
  • Veränderte Wahrnehmung und Orientierung
  • Herausforderndes Verhalten
  • Delir: Epidemiologie
  • Ansätze der Prävention und Behandlung bei akuter Verwirrtheit
  • Einflussfaktoren
  • Symptome und Prävention

Ein Delir, als akuter Verwirrtheitszustand, wird meistens verursacht durch externe Einflüsse. Er entsteht oftmals innerhalb einer kurzen Zeitspanne und verändert sich sehr stark im Tagesverlauf, so zum Beispiel nach Operationen. Die Krankheitsbilder Demenz und Delir, klar von einander abzugrenzen und die Unterschiede explizit herauszuarbeiten ist das Ziel dieser Schulung.

SW 18-2019 Update gerontopsychiatrische Krankheitsbilder

Dozentin: Madeleine Dornhofer

Termine und Orte:

Dienstag, 04.06.2019
Seniorenpflegeheim Im Wiesengrund
Am Alten Sportplatz 1
31275 Lehrte OT Ahlten

Dienstag, 11.06.2019
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Demenz
  • Delir
  • Chronische Verwirrtheit
  • Depression
  • Sucht

Gerontopsychiatrie gilt als die Lehre von psychischen Krankheiten im Alter. In die.sem Seminar werden die häufigsten gerontopsychiatrischen Krankheitsbilder, und wie diese sich im pflegerischen Alltag zeigen, vorgestellt. 

SW 19-2019 Herausforderndes Verhalten bei Demenz

Dozent: Madeleine Dornhofer

Termine und Orte

Donnerstag, 28.11.2019, 10.00 – 14.00 Uhr,
Seniorenpflegeheim Im Wiesengrund Am Alten Sportplatz 1
31275 Lehrte OT Ahlten

Dienstag, 17.09.2019, 10.00 – 14.00 Uhr,
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Grundlagen demenzieller Krankheitsbilder
  • Beschreibung typischer herausfordernder Verhaltensweisen
  • Fallbesprechungen und mögliche Handlungsansätze
  • Umsetzung einheitlicher Verhaltensweisen
  • Reflexion Berufsalltag

Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit demenziellen Veränderungen beschreibt ständig wiederkehrende Verhaltensweisen, welche durch die Menschen in der Umgebung bzw. das soziale Umfeld als störend und nicht situationsadäquat empfunden werden.

Depression, Wahnvorstellungen und Lauftendenzen sind hier die häufigsten Probleme aber auch Apathie, Reizbarkeit und Aggressionen lassen die Pflegekräfte und Angehörigen nicht selten an die Grenzen der Belastbarkeit stoßen.

SW 20-2019 Dekubitusprophylaxe – die pflegerische Therapie eines Druckgeschwüres

Dozentinnen: Kooperationspartner

Termin: 16.10.2019

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Anatomische Strukturen des Schluckens
  • Der physiologische Schluckablauf
  • Anzeichen und Ursachen einer Schluckstörung
  • Der pathologische Schluckablauf und seine Symptome
  • Maßnahmen zur sicheren Nahrungs-aufnahme/praktische Übungen

Patientinnen und Patienten mit Schluckstörungen (Dysphagie) sind in Einrichtungen der Pflege immer häufiger anzutreffen. Ursache hierfür können das Alter und der damit einhergehende muskuläre Abbau, ein Schlaganfall oder andere neurologische Erkrankungen sein. Die tägliche Betreuung dieser Patienten stellt die Pflegekräfte vor (neue) Herausforderungen.

SW 21-2019 Stress adé – In Balance durch Selbst- und Stressmanagement

Dozentin: Antje Rumpf-Osius

Termin: 25.10.2019, 09:30 bis 15:30 Uhr

Ort:
Seniorenpflegeheim Am Gutspark
Am Gutspark 1
30539 Hannover

Inhalte:

  • Stress und seine Auswirkungen
  • Zeit- und Problemanalyse
  • Instrumentelle Stressbewältigung
  • Pareto-Prinzip, ABC-Analyse
  • Regeneratives Stressmanagement – Möglichkeiten der (Kurzzeit-) Entspannung
  • Ziele und Prioritäten
  • Kognitives Stressmanagement
  • Innere Antreiber
  • Gedanken-Stopp
  • Work-Life-Balance

Das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung ist wichtig, um den Anforderungen im Arbeitsalltag gewachsen zu bleiben. Sie erfahren in diesem Seminar mehr über Ihre persönlichen Stressfaktoren und können dadurch zukünftig den Stress verringern. Dieses Seminar ist praxisorientiert und gibt Ihnen viele Werkzeuge mit auf den Weg, die Sie in Ihrem Alltag stressverringernd einsetzen können. Das Aufspüren der eigenen Ressourcen ermöglicht Ihnen diese zu nutzen und zu stärken. Bewusstes Wahrnehmen ermöglicht Veränderungen und raschen Stressabbau. 

SW 22-2019 Update geriatrische Krankheitsbilder

Termin: Montag, 25.11.2019

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Multimorbidität – Bedeutung für Betroffene pflegebedürftige, alte Menschen
  • Apoplektischer Insult
  • PAVK – Periphere arterielle Verschluss-krankheit
  • Osteoporose
  • Degenerative Gelenkerkrankungen
  • Thrombose
  • Arteriosklerose
  • Arthrose

In diesem Seminar werden die am häufigs-ten auftretenden Krankheitsbilder mit ihren Symptomen und möglichen Therapien vorgestellt. Diese Schulung richtet sich vornehmlich an Pflegehilfskräfte und Mitarbeiter ohne medizinische und pflegerische Vorkenntnisse.

SW 23-2019 Hygiene im Pflegealltag

Dozentin: Susann N. Döring

Termin: 10.12.2019, 09:30 - 12:00 Uhr

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Aktuelle Rechtsgrundlagen
  • Aufgabengebiete der Hygiene
  • Händehygiene und Händedesinfektion (Anlässe lt

Beschäftigte in stationären Pflegeeinrichtungen, sind täglich dem Risiko einer Ansteckung mit Mikroorganismen, welche schwere Krankheiten hervorrufen können, ausgesetzt.

Für ihre eigene sowie die Gesundheit kranker und pflegebedürftiger Personen ist konsequentes hygienisches Arbeiten grundlegend. In diesem Seminar werden aktuelle gesetzliche Vorgaben, sowie eine konsequente Umsetzung grundlegender Hygieneregeln besprochen.

SW 24-2019 Prophylaxe Workshop Kontrakturen

Dozent: Christoph Biesenbach
4-6 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Grundkenntnisse Kontraktur (Definition, Ursachen, Risiken …)
  • Checkliste zur Erfassung von Kontrakturen/Risikoeinschätzung
  • Praktische prophylaktische Übungen – Mobilisation
  • Anreize zur Bewegungsförderung/ Bewegungsübungen

Gelenkversteifungen in Folge von Muskel- und Sehnenverkürzungen, häufig bedingt durch Bewegungsmangel und Immobilität, sind ein weit verbreitetes Phänomen im Bereich der Altenpflege.

Jede noch so kleine Bewegung hat eine kontrakturprophylaktische Bedeutung. In diesem Workshop frischen Sie zum einen Ihr theoretisches Hintergrundwissen zum Thema Kontrakturenprophylaxe auf, erlernen, wie Sie die Bewohner und Klienten mit kleinen Bewegungsanregungen aktiv mobilisieren können und erhalten überdies praktische Anregungen für Ihre tägliche Arbeit.

SW 25-2019 Update NES Sturzprophylaxe

Dozentin: Steffi Kuppe
4 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Basiswissen Sturz und Sturzrisiko –Wie groß ist die Sturzgefahr?
  • Epidemiologie der Stürze und deren Bedeutung
  • Praktische Übungen Balance- und Krafttraining
  • Inhalt und Aufbau von Übungs- stunden
  • Anleiten, korrigieren und motivieren Sturzvermeidung
  • Dokumentation und Assessments die das Sturzrisiko belegen
  • Umgang mit der Angst vorm Stürzen

Jeder Mensch hat das Risiko zu stürzen und mit zunehmendem Alter nimmt naturgemäß die Reaktionsfähigkeit des Menschen ab, was unter anderem das Sturzrisiko erhöht.

SW 26-2019 Möglichkeiten der vestibulären Wahrnehmungsförderung in der Intensivpflege

Dozent: Dozententeam der Seniorenwerk Akademie
4 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Definition und Folgen einer gestörten vestibulären Wahrnehmung
  • Möglichkeiten der vestibulären Förderung im Pflegealltag
  • Praktische Anregungen und Übungen

Neben den fünf bekannten Sinnen, welche besonders in der stationären und häuslichen Intensivbetreuung gefördert und angeregt werden sollen, ist es vor allem das Gleichgewichtsorgan welches besonderer Anregung bedarf.

Menschen, welche im Rahmen der Intensivpflege an ein Pflegebett gebunden sind, erleben häufig nur eine mangelhafte Anregung ihrer Sinnesempfindungen und hier ganz spezifisch des vestibulären Sinnes. Körperkoordination und Bewegung sind stark eingeschränkt und somit kaum unterschiedlichen äußeren Reizen ausgesetzt, was wiederum negative Auswirkungen auf den weiteren Krankheitsverlauf haben kann.

In diesem Seminar werden Ihnen praktische Möglichkeiten der Förderung des Gleichgewichtssinnes, der Orientierung im Raum und somit der Förderung des Wohlbefindens des Klienten/Patienten vorgestellt.

SW 27-2019 Das Fatigue-Syndrom

Dozentin: Michaela Knoblauch
2 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Symptome
  • Ursachen und Risikofaktoren
  • Untersuchungen und Diagnose
  • Behandlung
  • Krankheitsverlauf und Prognose

Das Fatigue-Syndrom äußert sich in einem unüberwindlichen, anhaltenden Gefühl der körperlichen und/oder geistigen Erschöpfung. Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen werden oft als kaum durchführbar empfunden. Nach diesen Aktivitäten fühlen sich die Fatigue-Patienten unverhältnismäßig erschöpft. In manchen Fällen ist Fatigue eine Begleiterscheinung chronischer Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Aids oder die Folge einer außergewöhnlichen Belastung (wie
zum Beispiel einer Chemotherapie).

In der Onkologie und Palliativmedizin gilt das Fatigue-Syndrom als eines der Symptome, welches einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen hat.

SW 28-2019 Schluckstörungen nach einem Schlaganfall und bei neurologischen Erkrankungen (und Vorhandensein einer Trachealkanüle)

Dozentin: Antje Rumpf-Osius
6 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Anatomische Strukturen des Schluckens
  • Der physiologische Schluckablauf
  • Anzeichen und Ursachen einer Schluckstörung
  • Der pathologische Schluckablauf und seine Symptome
  • Maßnahmen zur sicheren Nahrungsaufnahme/praktische Übungen

Patientinnen und Patienten mit Schluckstörungen (Dysphagie) sind in Einrichtungen der Pflege immer häufiger anzutreffen. Ursache hierfür können das Alter und der damit einhergehende muskuläre Abbau, ein Schlaganfall oder andere neurologische Erkrankungen sein. Die tägliche Betreuung dieser Patienten stellt die Pflegekräfte vor (neue) Herausforderungen.

SW 29-2019 Update „Freiheitsentziehende Maßnahmen“ – Rechtliche Grundlagen und Alternativen

Dozentin: Diana Götte
4 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Begriff der freiheitsentziehenden Maßnahmen – Was sind FEM und wer entscheidet über FEM?
  • Wo wird der Antrag auf FEM gestellt? Reicht eine Vorsorgevollmacht oder braucht es einen richterlichen Beschluss?
  • Rechtsfragen im Umgang mit aggressiven Bewohnern und Notwehr oder Notstand
  • Handlungsalternativen bei Eigen- oder Fremdgefährdung
  • Differenzierung freiheitseinschränkender und freiheitsentziehender Maßnahmen
  • „Besonderheit“ der Grundrechte bei Menschen, die unter gesetzlicher Betreuung stehen
  • Aufsichts- und Fürsorgepflicht versus Freiheitsrecht
  • Aktuelle Gesetzeslage und Rechtsprechung

„Eure Sorge fesselt mich.“

Wird ein pflegebedürftiger Mensch gegen seinen Willen in seiner Bewegung in irgendeiner Form eingeschränkt, so spricht man von „freiheitsentziehenden Maßnahmen.“ Im Pflegealltag ist es jedoch nicht so einfach, exakt zu definieren, was wir unter FEM verstehen und inwieweit man als Pflegekraft über diese Maßnahmen entscheiden kann oder welche Handlungsalternativen zur Verfügung stehen. Kurz und kompakt frischt dieses Seminar Ihr Wissen rund um das Thema FEM auf.

SW 30-2019 Update Parenterale Ernährung

Dozentin: Silvia Kaline
2 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Definition
  • Indikation
  • Venöser Zugang
  • Stufenschema der parenteralen Ernährung
  • Pflege und Dosierung
  • Komplikationen

SW 31-2019 Ernährung bei Demenz

Dozentin: Silvia Kaline
4 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Essen Menschen mit Demenz anderes?
  • Umgang mit Ernährungsproblemen bei Demenzkranken
  • Anzeichen und Folgen von Unterernährung und Austrocknen

Störungen beim Essen und Trinken sind zwei sehr markante Begleitsymptome einer demenziellen Erkrankung. Sehr oft sind pflegende Angehörige oder das Pflegepersonal überfordert, wenn jegliche früher gern gegessene Speisen von den Betroffenen vehement abgelehnt und verweigert werden.

Zu Verstehen was in den Demenzkranken vorgeht und warum ein aggressiver Widerstand gegen die Nahrungsaufnahme bzw. das regelmäßige Trinken aufgebaut werden, hilft die Nahrungsaufnahme stressfreier zu gestalten. In diesem Seminar werden Veränderungen im Ess- und Trinkverhalten sowie mögliche  Vorgehensweisen zur Schaffung einer entspannten Atmosphäre aufgezeigt und an individuellen Fallbeispielen besprochen.

SW 32-2019 Erste Hilfe für Pflegekräfte

Dozent: Tobias Langenberger
8 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

Lebensrettende Sofortmaßnahmen:

  • Stabile Seitenlage, Atemwegsmanagement, Heimlich-Manöver
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Automatisierter externer Defibrillator
  • Schocklagerung

Akute Erkrankungen:

  • Erkennung von Herzinfarkten und Schlaganfällen
  • Epilepsie, Vergiftungen, Verätzungen
  • Asthma und Hyperventilation
  • Unterzuckerung
  • Sonnenstich, Hitzschlag, Hitzeerschöpfung, Erfrierungen und Unterkühlung
  • Allergische Notfallsituationen

Verletzungen und Wundversorgung:

  • Verletzung der Wirbelsäule, Halsschienengriff, Halskragen
  • Druckverband, Fingerdruck auf Arterie
  • PECH-Regel 
  • Bei Knochenbrüchen, Zerrungen und Prellungen: Fixationen, Ruhigstellung
  • Brandverletzungen und Verbrühungen
  • Augenverletzungen, Ohrenverletzungen, Nasenbluten
  • Desinfektion
  • Wundverbände für verschiedene Zwecke: Abdeckung, Blutstillung, Wundheilung, Fixation

SW 33-2019 Notfallmanagement und Reanimationstraining

Dozent: Tobias Langenberger
8 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Anlagen eines Tracheostomas (Koniotomie, Tracheotomie dilativ/chirurgisch
  • Kanülen-Typen (Normale, Blockbare, Gefensterte)
  • Kanülenpflege
  • Stomapflege
  • Kanülenwechsel
  • Komplikationen (Atemnot, Kanülenverstopfung, Verdeckung der Kanülenöffnung, Dislokation, Notfallplan, Infektionen/Atemwegsinfektionen, Entzündungen im Stomabereich, Verletzung der Haut, Granulationsgewebe)
  • Acht Methoden zum Freimachen des Atemwegs bei (TK) Patienten in einer lebensbedrohlichen Situation
  • Vorschlag zum Inhalt der Notfallausrüstung für TK Patienten
  • Diagnostischer Block
  • Reanimation – Herz-Lungen-Wiederbelebung (Ursachen Kreislaufstillstand, Maßnahmen, Erkennen von Kreislaufstillstand, Druckmassage, Atemwege, Beatmung, Sicherung, Defibrillator, Medikamente, kausale Behandlung, Postreanimationsphase, Prognose)
  • Ethische, rechtliche und psychische Aspekte

Notfallmanagement im außerklinischen Pflegedienst, Umgang mit typischen und speziellen Notfällen, Cardio-Pulmonale-Reanimation nach AHA-Richtlinie.

SW 34-2019 Ziele konkret formulieren und umsetzen nach der SMART-Methode

Dozentin: Madeleine Dornhofer
4-6 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Theorie und Konzept SMART
  • Bedeutung für die Pflegepraxis
  • Übertragung der theoretischen Betrachtung auf selbstgewählte Fallbeispiele

Die SMART-Methode eignet sich unter anderem um spezifische und messbare Ziele im Pflegealltag zu setzen und zu evaluieren. Als gängige Methode im Projektmanagement erfüllt die SMART-Methode vielfältige Aufgaben im Problemlösungsprozess, gibt Strukturen vor und lässt scheinbar große Aufgaben durch die Einteilung in Arbeitsabschnitte umsetzbar erscheinen.

Das Ziel ist es, breit gefasste Problemlagen zu zergliedern und einzeln „abzuarbeiten“. In dieser kurzen Schulung geht es um eine theoretische Aufarbeitung der SMART-Methode, um darauf aufbauend an Fallbeispielen eine praktische, lösungsorientierte und vor allem in Ihrer Einrichtung umsetzbare Möglichkeit des Projektmanagements zu implementieren.

SW 35-2019 Konfliktanalyse, Konfliktlösungsstrategien und Konfliktvermeidung

Dozentin: Annett Härting-Genzel
8 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Methoden der Konfliktanalyse
  • Konfliktlösungsstrategien (negative und konstruktive Konfliktlösungsstrategien)
  • Das Eskalationsmodell nach Glasl
  • Konfliktvermeidung
  • Konfliktprävention durch Persönlichkeitsentwicklung
  • Konfliktprävention in sozialen Beziehungen und Gruppen

Zu den Kernkompetenzen von Führungskräften in sozialen Berufen zählt es Konflikte analysieren und steuern zu können.

Das Konfliktpotential in Arbeitsteams steigt mit zunehmender Arbeitsanforderung und Größe des Teams. Intra- und Interrollenkonflikte sowie strukturelle und institutionelle Konflikte sind hier nur die eine Seite der Medaille, die es zu erkennen und zu entschärfen gilt. Die Konfliktarten und Entstehungsursachen im sozialen Miteinander sind sehr vielfältig aufgrund individueller, oftmals sehr subjektiv geprägter Wahrnehmungs- und Handlungsmuster.

Ziel dieses sehr praxisorientierten Seminares ist es, neue Wege im Umgang mit sozialen Konflikten zu finden und diese auf Ihren täglichen Arbeitsprozess zu übertragen.

SW 36-2019 Integrative Validation nach Nicole Richard – Grundlagen

Dozentin: Madeleine Dornhofer
5 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Theorie und Konzept der IVA
  • Kriterien der IVA
  • Anwendung und Übertragung auf Fallbeispiele

Die Integrative Validation nach Nicole Richard ist ein Konzept der einfühlsamen und wertschätzenden Begegnung mit Menschen mit Demenz. In diesem Seminar geht es zum einen um den theoretischen Ansatz der Kommunikation mit demenziell veränderten, alten Menschen und zum anderen werden Leitlinien der Kommunikationskultur vorgestellt, welche Sie in Ihrer Einrichtung implementieren können.

SW 37-2019 "Wie reden Sie denn mit mir?" - Grundlagen der Kommunikation in Pflegeberufen

Dozentin: Annett Härting-Genzel
4 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Kommunikationsmodelle und Theorien
  • Differenzierung von verbaler und nonverbaler Kommunikation
  • Kommunikative Grundhaltungen in der Pflege
  • Techniken der Gesprächsführung – Gesprächsfördernde und gesprächshemmende Faktoren
  • Gesprächsformen in der Pflege

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ (P. Watzlawick)

Wir kommunizieren ununterbrochen. Auch wenn wir nicht sprechen, teilen wir unserem Gegenüber bewusst, teilbewusst oder unbewusst mehr über uns selbst mit, als wir vielleicht beabsichtigen. Dieses Seminar versteht sich als ein Grundlagenseminar, als eine Einführung in das weite Feld der Kommunikation und Gesprächsführung.

SW 38-2019 Anleitungsgespräche mit alten Menschen, Angehörigen und Bezugspersonen führen

Dozentin: Madeleine Dornhofer
4 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Leitfragen zur Erfassung der Wechselbeziehungen in der Anleitung
  • Vorgehen: Anleiten nach der 4-Stufen-Methode
  • Anleiten nach dem Modell der vollständigen Handlung
  • Evaluation

Das Ziel, Alltagskompetenzen und Verhaltensweisen zu stabilisieren oder wieder zu erlernen ist durch kompetent geführte Anleitungsgespräche und -situationen möglich. In diesem Seminar erfahren Sie mehr über die Besonderheit dieser Gesprächsform und dem optimalen Aufbau einer Anleitungssituation.

SW 39-2019 Der milieutherapeutische Ansatz in der Altenpflege

Dozentin: Madeleine Dornhofer
6 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Bedürfnisse von Menschen mit Demenz nach Tom Kitwood (personenzentrierter Ansatz)
  • Modelle und Konzepte der Milieutherapie
  • Förderung und Motivation
  • SET (Selbsterhaltungstherapie)
  • Möglichkeiten einer positiven Umgebungsgestaltung – praktische Anregungen

In psychiatrischen Einrichtungen gilt das interdisziplinäre Konzept der Milieutherapie heute als fester Bestandteil gerontopsychiatrischer Pflege in stationären Einrichtungen der Altenhilfe.

Schaffung und Förderung eines subjektiv optimalen Wohn- und Lebensumfeldes sind oberstes Ziel der Milieutherapie. Ein interdisziplinäres Zusammenspiel der sozialen und pflegerischen Professionen ist unabdingbar; Wohnraumgestaltung (materiell und immateriell), Betreuung und Beschäftigung, Kommunikation und Lebensgestaltung ganz allgemein können so konzipiert werden, dass der einzelne Mensch ins Zentrum rückt und im Sinne des SET sein individuelles Ich frei entfalten kann.

SW 40-2019 Beratung von alten Menschen, Angehörigen und Bezugspersonen

Dozentin: Madeleine Dornhofer
4 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Grundlagen einer Beratung
  • Beratungsanlässe
  • Ablauf der Beratung; Schritte im Problemlösungsmodell
  • Leitfaden zur Planung von Beratungsgesprächen
  • Beratung als Vermittlung von Informationen
  • Beratung in der häuslichen Pflege; Gesetzliche Grundlagen § 37 Abs. 3 SGB XI

Wir beraten fortlaufend, geplant oder ungeplant, strukturiert oder unstrukturiert. Fachwissen und Beratungskompetenz sind die Säulen einer fundierten, ergebnisorientierten Beratungssituation ambulant und stationär.

Als immanenter Bestandteil pflegerischer Handlungen unterliegt die Beratung einem ständigen Prozess an die sich ändernden Rahmenbedingungen und rückt zusehends in das Interesse pflegewissenschaftlicher Forschung.

Jeder kennt die Situation, nach einem gelungenen oder misslungenen Beratungsgespräch im Alltag entweder noch verwirrter oder eben aufgeklärter und sicherer zu sein. In diesem Seminar werden Grundzüge einer gelungenen Beratung aber auch typische Fehlerquellen aufgezeigt und analysiert. Nach dieser Schulung sind Sie in der Lage Pflegebedürftige und Angehörige fachkompetent und gut strukturiert zu beraten.

SW 41-2019 Gewalt in der Pflege – Prävention ohne Tabus

Dozentin: Madeleine Dornhofer
6 Unterrichtseinheiten

Ort
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Definition Gewalt, Aggression und Autoaggression
  • Entstehung und Risikofaktoren
  • Gewalt gegen Bewohner und hilfebedürftige Menschen
  • Gewalt von Bewohnern gegen das Pflegepersonal
  • Galtungs Gewaltdreieck – Ein Modell zum Verständnis sozialer Konflikte
  • Praktische Möglichkeiten der Gewaltprävention – Checkliste Präventionsmaßnahmen

„Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.“ (M. Gandhi)

Verletzendes und aggressives Verhalten gegenüber hilfebedürftigen Menschen stellt immer eine Form der Machtausübung dar. Verbal und nonverbal symbolisiert diese Form der Interaktion oftmals Hilflosigkeit und Überforderung.

In diesem Seminar werden die Formen der Gewalt (strukturell, kulturell, personell) sowie mögliche Strategien und Maßnahmen zur Vorbeugung von Gewaltanwendung vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen werden exemplarisch ganz spezifische Situationen aus Ihrem Pflegealltag erörtert.

SW 42-2019 Psychische Störungen und Psychomedikation in der Pflege

Dozent: Dirk Scholz
6 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Die Arbeit mit der ICD-10
  • Einteilung psychischer Störungen
  • Merkmale gängiger psych. Erkrankungen
  • Verlaufsformen
  • Veränderungen im Alter und durch Außenwirkungen
  • Was macht das mit dem Team?
  • Das Kompendium der Psychopharmakologie
  • Wirkungen und Neben- und Wechselwirkungen gängiger Psychopharmaka

Immer wieder stehen Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen vor der Herausforderung, psychische Störungen und deren medikamentöse Behandlung und Wirkung richtig einschätzen zu können.

Das Seminar soll helfen, Einblick in den Umfang von vorrangig psychischen Störungen im Pflegebereich zu bekommen, um damit besser umgehen zu können.

Dabei werden vor allem Verlaufsformen und deren Auswirkungen auf die Patienten und ihr Umfeld herausgearbeitet, um besser und schneller darauf zu reagieren.

Eine professionellere Kommunikation mit begleitenden Medizinern (z. B. Psychiatern), aber auch mit Angehörigen soll die Arbeit erleichtern und dem Patienten schnellere und adäquate Behandlungsformen anbieten können.

SW 43-2019 Supervision in der Pflege

Dozent: Dirk Scholz
18 Unterrichtseinheiten

Ort:
Seniorenwerk Akademie
Johann-Sebastian-Bach-Straße 1
99755 Ellrich

Inhalte:

  • Was ist Supervision
  • Formen der Supervision
  • Settings der Supervision
  • Supervision als Psychohygiene, Erkenntnisprozess und persönliche Weiterentwicklung
  • Psychische und soziale Systeme
  • Problem und Konfliktsysteme
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Systemisch-gestalttheoretische Organisationsberatung
  • (System-)Dynamik im Team erkennen und aufdecken
  • (System-)Dynamik zwischen Bewohnern bzw. Patienten und Mitarbeitern erkennen und aufdecken
  • Hierarchien und deren Wirkung
  • Offene Gestalten in Systemen
  • Problem- und Konfliktsysteme
  • Psychische Störungen und Erkrankungen und deren Wirkungen auf Patienten und Mitarbeitergruppen
  • Objektive Verfolgung von Problemstellungen
  • Selbstlernende Ansätze
  • Konfliktlösungskompetenz erlernen
  • Übungseinheiten anhand des vorhandenen Systems

Immer wieder stehen Mitarbeiter vor neuen und oft im Konflikt stehenden Anforderungen. Supervision und Balintarbeit kann helfen, die Situationen aus einer anderen Perspektive zu betrachten, Hindernisse abzubauen und versteckte Potentiale freizusetzen. Die Folge sind neue Energie und Leistungsfähigkeit.

Supervision ist eine Form der Beratung, die eine systematische Reflexion des (beruflichen) Handelns von Personen ermöglicht. Es ist eine Form der Konfliktverarbeitung und der Psychohygiene.

Sie gibt Beschäftigten, die unmittelbar miteinander arbeiten oder deren Tätigkeitsbereiche sich ähneln, Gesprächsmöglichkeiten ohne organisatorische und zeitliche Zwänge.

Der geschützte Rahmen ermöglicht ein besseres Kennenlernen und die Thematisierung von Schwierigkeiten mit dem Ziel der besseren Zusammenarbeit.

Supervision bewirkt:

  • Zeitweiser Abstand zur täglichen Routine und zu den Fällen
  • Somit ein besserer Überblick
  • Eigene Gefühle besser wahrnehmen
  • Eine Erweiterung eigener Handlungsmöglichkeiten
  • Konflikte aufdecken und verstehen
  • Gemeinsam Lösungswege entdecken
  • Belastendes an- und auszusprechen
  • Eine Erleichterung und besseres Verstehen untereinander
  • Ehrlichkeit wagen
  • Das Zusammenspiel aller Beteiligten zu verstehen
  • Gemeinsame Ziele abstecken

In diesem angebotenen Seminar sollen die Teilnehmer an Supervision an selbst umsetzbare Komponenten herangeführt werden. Ziel ist es belastende Dynamiken in Teams selbst zu entdecken und langfristig zu lernen rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren.

SW 44-2019 Update Diabetes mellitus II

3 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Grundlagen
  • Risikofaktoren
  • Diagnose
  • Therapien
  • Prävention
  • Blutzucker messen
  • Akute Komplikationen
  • Begleitende Erkrankungen und Spätfolgen
  • Ernährung bei Diabetes Typ II

Je nach Ausprägung der Krankheit und den sich daraus ergebenden Einschränkungen durch Folgeerkrankungen benötigen Diabetespatienten Unterstützung bei Aktivitäten des täglichen Lebens wie der Körperpflege oder dem Essen und Trinken. Dieses Seminar versteht sich als Grundlagenseminar bzw. dient es der Auffrischung bereits bekannter Besonderheiten dieser Erkrankung.  

SW 45-2019 Pflege alter Menschen mit chronischen Schmerzen

3 Unterrichtseinheiten

Inhalte:

  • Definition Schmerz nach IASP
  • Oberflächenschmerz
  • Tiefenschmerz
  • Eingeweideschmerz
  • Schmerzarten – Somatischer Schmerz/Viszeraler Schmerz
  • Differenzierung akuter und chronischer Schmerz
  • Schmerzskalen und Schmerzassessments – Schmerzbeobachtung

Inhalt dieses Seminares sind Grundlagenkenntnisse zum Thema Schmerz und Schmerzsyndrome im Alter.

Downloads

Infoheft der Seniorenwerk Akademie

sew_fortbildungsheft_2019_v05.pdf

Preisliste 2019

Preisgestaltung_2019.pdf
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